Karakorum – Die erste Hauptstadt des Mongolischen Reiches

Karakorum wurde 1220 von Chinggis Khan im Orchon-Tal gegründet und war über 140 Jahre das Zentrum des Weltreiches. Unter Ögödei Khan erlebte die Stadt ihre größte Blüte: Händler, Handwerker und Reisende aus aller Welt kamen hier zusammen.

Berühmte Besucher wie William von Rubruk und Marco Polo beschrieben Karakorum als lebendige, internationale Metropole. Nach der Verlegung der Hauptstadt durch Khubilai Khan verlor die Stadt an Bedeutung und wurde später zerstört.

Heute erinnern nur noch die Granit-Schildkröten und das moderne Museum (seit 2011) an ihren einstigen Glanz.

Karakorum Muesum in Mongolei