Zanabazar Museum of Fine Arts – Das bedeutendste Kunstmuseum der Mongolei

Das Museum der Schönen Künste G. Zanabazar wurde 1966 gegründet und trägt den Namen des berühmten buddhistischen Meisters, Bildhauers und Universalgelehrten G. Zanabazar (1635–1724). Es gilt als eines der wichtigsten Kunstmuseen des Landes und beherbergt eine einzigartige Sammlung, die die reiche Kultur- und Kunstgeschichte der Mongolei von der Frühzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts widerspiegelt.

Highlights der Sammlung

Das Museum ist besonders bekannt für die Schöpfungen von G. Zanabazar, die zu den Meisterwerken des buddhistischen Kunsthandwerks zählen:

  • Statuen der Sita Tara (Weiße Tara)

  • Die Fünf Dhyani-Buddhas

  • Bodhi-Stupa und weitere Bronzearbeiten

Diese Werke zeichnen sich durch außergewöhnliche Harmonie, feine Proportionen und hohe spirituelle Ausdruckskraft aus.

Neben den Werken Zanabazars werden auch künstlerische Objekte mongolischer Meister aus dem 18.–20. Jahrhundert präsentiert, darunter:

  • kunstvoll gearbeitete Korallenmasken,

  • prachtvolle Thangkas und religiöse Malereien,

  • sowie die weltberühmten Gemälde von B. Sharav, insbesondere

    • „Ein Tag in der Mongolei“

    • „Airag-Fest“.

Seine Werke verbinden Humor, Ironie und realistische Alltagsszenen und geben einen lebendigen Einblick in das Leben der Mongolen um die Jahrhundertwende.

Umfang der Sammlung

Mit über 13.000 Objekten zählt das Museum zu den bedeutendsten Kunstsammlungen des Landes.

Sonderausstellungen

Im modernen Ausstellungssaal finden regelmäßig Wechselausstellungen zeitgenössischer mongolischer Künstler statt, wodurch das Museum eine lebendige Brücke zwischen Tradition und Moderne schlägt.

Das Zanabazar Museum der schönen Künste