Zentral Mongolei – Die Zentralmongolei umfasst die am häufigsten besuchten Gebiete im ländlichen Raum. Diese Region hat viele historische Sehenswürdigkeiten, Naturwunder im Herzen der Mongolei, insbesondere im Orchon fluss, bekannt als Kulturlandschaft Orchon Tal , das ein ausgedehntes Weideland an beiden Ufern des Orchon Flusses umfasst und zahlreiche archäologische Überreste enthält. Sie wurde von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen und repräsentiert die Entwicklung der nomadischen Pastoraltraditionen, die sich über mehr als zwei Jahrtausende erstrecken.

ATTRAKTION & HIGHLIGHTS:
Karakorum Muesum in Mongolei

Karakorum– ehemalige Hauptstadt von Chinggis Khan war im Jahre 1220 im Orchon Tal errichtet. Karakorum blieb über 140 Jahre lang das Zentrum des Reiches und wurde im Jahr 1391 durch chinesische Truppen zerstört. Heutzutage sind nur die Schildkrötenfiguren aus Granite zu sehen.

Höhepunkt des Baus in Karakorum war während der Herrschaft von Ögödei Khan. Zu dieser Zeit waren die Bewohner der Stadt hauptsächlich Kaufleute und Handwerker, die aus allen Teilen der Welt nach Karakorum kamen.

Heute stammen die einzigen Informationen, die über den Aufstieg und die Bedeutung von Karakorum bekannt sind, aus den Notizen und Geschichten von Reisenden, die Stadt während ihrer Jahre als Schatz des mongolischen Reiches besuchten. Berühmte Reisende und Historiker wie William De Rubruk, Plano De Carpini, Rashid Ad Din und Marco Polo gaben wunderbare Beschreibungen von Karakorum.

Als Khubilai Khaan die Hauptstadt des mongolischen Reiches nach China verlegte und die Yuan-Dynastie gründete, begann Karakorum seine Bedeutung zu verlieren. 1379 wurde ein Großteil der Stadt bei einem Angriff der Armee der Ming-Dynastie schwer beschädigt. Heute gibt es ein Museum/2011/, in dem einige der Artefakte ausgestellt sind.

karakorum in Mongolei

Das erste buddhistische Kloster Erdene Zuu wurde im Jahr 1586 auf der Ruinen der alten Hauptstadt errichtet. Dieses Kloster ist mit einem quadratförmigen Mauer mit 108 Stupas umgeben (Jede Seite ist 420 m lang). Erdene Zuu bedeutet /kostbarer Herr/ bzw. /Hundert Schätze/.Es gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Im Jahre 1792 umfasste dieses Kloster 62 Tempeln und hier wohnten 10.000 Lamas. Während der kommunistischen Zeit wurden fast alle Tempeln zerstört.
Heute hat das Kloster nur 3 Tempeln, ein Stupa und ein paar kleinere Bauten. Trotzdem arbeitet es aktiv, ist für alle Besucher offen. Das ist ein Platz, „wo man die religiöse und kulturelle Traditionen der Mongolei lernen kann“.

Elsen Tasarkhai Sanddünen, Mongolei

Elsen Tasarkhai Sanddüne – Die Dünen ist bekannt und wird Elsen Tasarkhai Sanddüne, “der Sanddünen”, genannt und erstreckt sich auf 80 Kilometern im Süden des Khögnö Khan Nationalparks.
Die Hauptstraße teilt diese Sanddüne in zwei Teile, mongolische Els im Süden und Khögnö Tarnyn Els im Norden. Es gibt viele Touristenlager rund um die Sehenswürdigkeit.
Elsen Tasarkhai Sanddüne ist umgeben vom Berg Khögnö Khan im Norden und dem Berg Ikh Mongol im Süden.
Der Sand ist unter seiner Oberfläche durchgeweicht, so dass in diesem Gebiet Strauchwerk wie Weide, Ulme und Hartriegel wachsen kann. Das Gebiet ist umgeben von Sanddünen, Hügeln mit seltenen Büschen und einem kleinen Wald an einem Fluss.

Khögnö Khan Nationalpark in Mongolei

Das Ökosystem des Khögnö Khan Nationalparks ist besonders interessant, da sich hier die Steppe und die Taiga treffen. So finden wir eine Fauna und Flora, die für diese beiden Ökosysteme charakteristisch sind, und auch einige wunderschöne Landschaften mit den Granitformationen von Khögnö Khan.
Das 1997 als Naturschutzgebiet geschaffene Gebiet wurde 2003 zu einem Naturpark, d.h. zu einem vom Staat wegen seines historischen, kulturellen oder ökologischen Wertes geschützten Gebiet. Dies ist ein herrlicher Ort mit Bergen, Wäldern, Steppen, Wüste vom Typ Gobi und Mineralwasserquellen an einem Ort.

Eine der Hauptattraktionen dieser Gegend ist das Övgön-Kloster, das im 17. Jahrhundert von dem Heiligen Zanabazar erbaut wurde, der ein großer Bildhauer und der größte Vertreter des Buddhismus in der Mongolei war

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Khöshöö Tsaidam Die Monumente von Bilge Khan und Kul-Tegin aus dem Jahr 732 wurden 47 km nordwestlich von Karakorum gefunden, einem Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Orchon Tal. Diese Sammlung des historischen Erbes umfasst Steindenkmale mit Runeninschriften, Steinschildkröten, menschliche Statuen und andere Relikte. Beide Denkmäler waren den türkischen Khans gewidmet, die zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert die Mongolei beherrschten.
Es gibt ein Forschungszentrum und ein Museum, das von mongolischen und türkischen Freundschaftsgesellschaften gemeinsam gegründet wurde.

Ugii Nuur See

Der Ögii  See ist eine wunderbare Stelle für das Vögelleben. Ende April kommen hierher Zugvögel wie Kraniche, Enten etc. Dieser See ist auch durch ihre Fische und Käfer am Strand berühmt.
Der Ögii See und Khar Balgas Ruinen sind nur von der direkten Strasse zwischen Ulaanbaatar und Tsetserleg erreichbar. Wie Sie ein eigenes Fahrzeug besitzen, können Sie einen von den beiden durch eine Tagereise besuchen.
Der See kann auch als eine gute Übernachtungsstelle bei der Fahrt zwischen Ulaanbaatar und Tsetserleg dienen. Und das Schwimmen, Sonnenbaden, Reiten und Wandern auf Pferden und Kamelen ist sehr beliebt.

Tuvkhun Kloster In Der Mongolei

Tuvkhun Kloster– Auf einem hohen Berg im Norden des Orchon Tals liegt die Ruine und der Rest dieses alten Tempels. Im Jahre 1653 hat Zanabazar diesen Tempel errichtet für 30 Jahre hier gearbeitet und meditiert.
Hinter diesem Tempel befindet sich eine bemerkenswerte kleine Höhle namens “Uterus der Mutter”, in der Menschen ein- und aussteigen können. Dieser Prozess symbolisiert eine Wiedergeburt und Reinigung der Person.

Orkhon Wasserfall in Mongolei

Orchon wasserfall – Einer der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten ausgenommen der Khujirt-Quelle ist der Orchon Wasserfall. Der Wasserfall befindet sich in einer historisch bedeutsamen Tal. Der Orchon Fluss fliesst 1120 km lang und mündet in den grossen Selenge Fluss.
Dieser Wasserfall, der auch als Ulaan Tsutgalan bekannt ist, wurde durch Vulkanausbruch und Erdbeben vor 20.000 Jahren einzigartig geformt. Nach einem starken Regen sieht der Wasserfall eindrucksvoll aus. Das Gebiet ist ideal zum Angeln, Reiten, Radfahren und Fotografieren.
Das Kulturlandschaft Orchon Tal steht seit 2006 als Nationalpark unter Schutz.

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Heisse Quellen von Tsenkher – Diese Vulkane erklären das Vorhandensein des natürlichen Warmwassers der Quelle, das das ganze Jahr über auf 1860 Metern über dem Meeresspiegel fließt und dessen Wasser nicht mit dem Bodenwasser vermischt wird, weil es heiß ist.
Auch die Feder wird unter hohem Druck gehalten, da der Bodendurchfluss hoch ist, 10 Liter pro Sekunde.
Die heißen Quellen von Tsenkher haben heilende Eigenschaften, insbesondere bei Gelenkerkrankungen und Erkrankungen des Nervensystems. Zusammensetzung: Natriumcarbonat, Hydrocarbonat, Sulfat, Fluorit, Schwefelwasserstoff.
Ein Nachtbad ist toll. Im Pool zu sitzen und dabei Sterne am dunklen Himmel zu sehen, ist eine der beliebtesten Aktivitäten hier drin.

Terchiin Tsagaan Nuur Nationalpark or Weisse See in Mongolei

Terkhiin Tsagaan Nuur (Weisse See) -ist ein Süßwassersee, der in der Nähe des Khorgo-Vulkankraters in Tariat sum in der Provinz Arkhangai liegt.
Dieser See entstand durch eine 4050 cm dicke basaltische Blockade des Terkhiin Tsagaan Nuur/Weisser See/ nach dem Ausbruch des Vulkans Khorgo und einiger anderer Vulkane. Aus dem Krater haben Sie einen guten Blick auf Terkhiin Tsagaan Nuur, der reich an Fisch und verschiedene Vögelarten ist. Weil der See 2060 m über dem Meeresspiegel liegt, bleibt er bis Juni gefroren.