Baldan Bereeven Kloster
Das Baldan Bereeven Kloster war einst Heimat von etwa 5.000–6.000 Mönchen. Der Bau begann im 17. Jahrhundert und dauerte fast 76 Jahre, bis er schließlich um 1776 vollendet wurde. Jahrhundertelang war das Kloster berühmt für seine zahlreichen Gelehrten, Lamas, Kunstwerke und kulturellen Schätze.
Hinter dem Kloster befindet sich eine besondere Felsformation, die in der lokalen Tradition als „Gebärmutter“ bezeichnet wird und die Wiedergeburt symbolisiert.
Zwischen 1937 und 1939, während der Zeit der religiösen Verfolgungen, kam es zu politischen Repressionen, denen fast alle mongolischen Klöster – darunter auch Baldan Bereeven – zum Opfer fielen. Mehr als 60 Jahre lang war es verboten, das Kloster zu besuchen.
Mit der demokratischen Entwicklung der 1990er Jahre begannen Mönche gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung, Teile des zerstörten Klosters wieder aufzubauen. Die umliegenden Felsen mit ihren religiösen Felsritzungen sind bis heute erhalten und dokumentieren eindrucksvoll die Geschichte dieser Zeit.






