Bogd Khan Palast Museum
Das Bogd Khan Palast Museum ist eines der bedeutendsten historischen und architektonischen Denkmäler der Mongolei. Die Anlage wurde zwischen 1893 und 1906 erbaut und besteht aus zwei unterschiedlichen Teilen:
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Der Sommerpalast umfasst sieben Tempel und Pagoden. Er ist ein prachtvoller, gut erhaltener Komplex im chinesischen Stil und beeindruckt durch seine reich verzierten Holzschnitzereien und religiösen Kunstwerke.
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Der Winterpalast ist ein zweistöckiges Gebäude im europäischen Stil, das von russischen Architekten entworfen wurde. Er diente rund zwanzig Jahre lang als Winterresidenz des achten Bogd Khan, Bogd Javzandamba Agvaanluvsan, und seiner Gemahlin, Königin Dondogdulam.
Von ursprünglich vier Residenzen des Bogd Khan ist heute nur noch dieser Palast erhalten. Der Bogd Khan war als der achte lebende Buddha bekannt und spielte eine zentrale Rolle im religiösen und politischen Leben der Mongolei.
Nach dem Tod des Bogd Khan im Jahr 1924 wurde die Anlage in ein Museum umgewandelt. Heute zeigt es eine umfangreiche Sammlung persönlicher Gegenstände des letzten Khans und seiner Königin – darunter Möbel, Thronsessel, Jagdutensilien, traditionelle Kleidung sowie das berühmte, mit Edelsteinen verzierte Jurtenzelt aus Rosenholz und Seide.






