Khoton- und Khurgan-See

Die Khoton- und Khurgan-Seen zählen zu den schönsten Hochgebirgsseen der westlichen Mongolei. Der auf 2.100 Metern Höhe gelegene, etwa 20 km lange Khoton Nuur befindet sich unmittelbar an der chinesischen Grenze. Von hier entspringt der über 500 km lange Khowd-Fluss. Während der letzten Eiszeit wurden sowohl der Khoton-See als auch der benachbarte Khurgan-See durch mächtige Gletscher geformt.

Die Seen werden von zahlreichen Flüssen und Bächen gespeist, deren Quellen im Altai-Gebirge liegen. Sie sind zugleich die wichtigste Wasserquelle des Khar Us Nuur, dem zweitgrößten Süßwassersee der Mongolei.

Im Sommer leben viele kasachische Nomadenfamilien an den Ufern der beiden Seen. Die Region ist hervorragend zum Angeln und für Reittouren geeignet. Im Winter hingegen ist das Gebiet nahezu menschenleer, da die Nomaden mit ihrem Viehbestand in geschütztere Winterquartiere ziehen.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es nur im eigenen Zelt, da es in dieser abgelegenen Gegend keine touristischen Einrichtungen gibt.

Image module