Khamriin Khiid / Energiezentrum 

Das Energiezentrum Khamriin Khiid wurde in den 1820er Jahren auf Anordnung des mongolischen Pädagogen, Dichters und Gelehrten Danzanravjaa gegründet. Das Kloster war einst das bedeutendste Zentrum der buddhistischen „Roten Schule“ in der Mongolei.

Khamriin Khiid ist auch der Ort, an dem Danzanravjaa im Jahr 1830 sein berühmtes Theaterstück „Saran Khukhuu“ aufführte. Die Umgebung des Klosters ist reich an versteinerten Dinosaurierknochen, versteinertem Holz und weiteren seltenen paläontologischen Überresten. Paläontologen fanden hier insbesondere das Skelett eines pflanzenfressenden Dinosauriers, der während der Kreidezeit vor etwa 80–200 Millionen Jahren lebte.

Im Jahr 1938 wurde das Kloster während der religiösen Säuberungen in der Mongolei durch das Militär vollständig zerstört. Heute wurden zwei Zeremonientempel sowie mehrere religiöse Denkmäler rekonstruiert. Mehr als zehn Lamas leben derzeit wieder im Kloster und führen religiöse Zeremonien sowie tägliche Rituale durch.

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