Gandan Kloster – Das spirituelle Herz der Mongolei
Das Gandan-Kloster (Gandantegchinlen Khiid) ist das wichtigste aktive buddhistische Kloster der Mongolei und eines der bedeutendsten religiösen Zentren des Landes. Es liegt im Westen von Ulaanbaatar und ist ein unverzichtbares Ziel für Reisende, die die Kultur und Spiritualität der Mongolei kennenlernen möchten.
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Name: Gandantegchinlen Khiid – „Ort der großen Freude, der alles vollkommen macht“
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Gründung: 1838
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Religion: Tibetischer Buddhismus (Gelugpa-Schule)
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Aktive Mönche: ca.
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Hauptattraktionen: Megjid Janraisig-Tempel, 26,5 m hohe Avalokiteshvara-Statue, Gebetsmühlen, Hochschultempel
Geschichte
Das Kloster wurde im Jahr 1838 gegründet und entwickelte sich schnell zu einem der wichtigsten religiösen und wissenschaftlichen Zentren der Mongolei. Über 5.000 Mönche lebten einst hier.
Während der politischen Repressionen in den 1930er Jahren wurden viele buddhistische Klöster zerstört. Gandan war eines der wenigen Klöster, das teilweise weiterexistieren durfte – vor allem als „Schaufenster“ für ausländische Delegationen. Nach dem Demokratisierungsprozess 1990 erwachte es vollständig zu neuem Leben und wurde wieder ein aktives spirituelles Zentrum.
Was Besucher sehen können
1. Der Megjid Janraisig Tempel
Das Wahrzeichen des Klosters ist die 26,5 Meter hohe Statue des Megjid Janraisig (Avalokiteshvara), der Bodhisattva des Mitgefühls.
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Komplett vergoldet
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Gefüllt mit heiligen Texten und Mantras
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Symbolisiert Frieden und Schutz für die Mongolei
2. Mönche bei der Morgenzeremonie
Gäste können täglich die traditionellen Gebete, Gesänge und Ritualklänge erleben – ein authentisches spirituelles Erlebnis.
3. Tibetische Gebetsmühlen und Mantra-Wände
Rund um das Klosterkomplex befinden sich hunderte Gebetsmühlen, die Pilger im Uhrzeigersinn drehen.
4. Tempel der buddhistischen Universität
Gandan ist auch Sitz der Buddhistischen Hochschule, wo Mönche Theologie, Philosophie, Astrologie und Medizin studieren.






