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Mongolische Währung – Kurzfassung
Die mongolische Währung blickt auf eine der längsten Geldgeschichten der Welt zurück. Bereits nach der Gründung des Großmongolischen Reiches ließ Chinggis Khan Gold- und Silbermünzen als Staatswährung prägen. Im Jahr 1227 wurde sogar eine der ersten Papierwährungen der Weltgeschichte eingeführt.
1236 führte das Mongolische Reich eine umfassende Währungsreform durch und vereinigte die verschiedenen Münz- und Gewichtssysteme zu einer einheitlichen Landeswährung. Unter Khublai Khan entstand später in Karakorum eine „Depositenbank“, die in den 1260er Jahren zuverlässige Papierbanknoten herausgab – bekannt als Khublai Khans Papiergeld, das als äußerst vertrauenswürdig galt.
Während der Qing-Herrschaft verschlechterten sich Wirtschaft und Kultur in der Mongolei stark. Erst nach der Unabhängigkeitsrevolution von 1911 und dem Sieg der Volksrevolution 1921 erhielt die Mongolei die Möglichkeit, ein eigenes modernes Währungssystem wieder einzuführen.







