Wer ist Sukhbaatar?
Jeder, der den zentralen Platz von Ulaanbaatar besucht, sieht das bekannte Reiterstandbild auf dem Sukhbaatar-Platz. Es zeigt Damdin Sükhbaatar, den Anführer der Volksrevolution von 1921 und einen der Gründer der Mongolischen Volkspartei. Er gilt als einer der wichtigsten Nationalhelden der modernen Mongolei.
Herkunft und frühe Jahre
Damdin Sükhbaatar wurde am 2. Februar 1893 in einer armen Familie im Gebiet des heutigen Ulaanbaatar geboren.
1912 trat er in die erste Militärschule in Chujirbulan ein und wurde anschließend Zugführer einer Maschinengewehrkompanie.
Politischer Widerstand
Sükhbaatar war Mitglied der Widerstandsgruppe Ost-Khüree, die zusammen mit der Gruppe Konsulyn denj den chinesischen Einfluss bekämpfte.
1919 wurden beide Gruppen von chinesischen Truppen unterdrückt, schlossen sich aber 1920 zusammen und gründeten die Mongolische Volkspartei.
Sie beschlossen, eine Delegation zur sowjetischen Regierung zu entsenden, um Unterstützung für die Befreiung der Mongolei zu suchen.
Sükhbaatar selbst erhielt militärische Ausbildung im russischen Irkutsk.
Die Revolution von 1921
Ende 1920 besetzten weißrussische Truppen unter General Baron Ungern von Sternberg die Hauptstadt.
Am 18. März 1921 führte Sükhbaatar die Mongolische Volksarmee zu wichtigen Siegen über die chinesischen Truppen und die weißrussischen Kräfte.
Gemeinsam mit der Roten Armee wurde am 6. Juli 1921 die Hauptstadt befreit.
Am 11. Juli 1921 erklärte die neue revolutionäre Regierung die Unabhängigkeit der Mongolei, und Sükhbaatar wurde der erste Armee-Minister.
Früher Tod
Sükhbaatar starb 1923 im Alter von nur 30 Jahren an einer Krankheit. Trotz seines kurzen Lebens hinterließ er ein bedeutendes Erbe als Freiheitskämpfer und Wegbereiter des modernen mongolischen Staates.







