Burjaten
Die Burjaten sind ein mongolisches Volk, das eng mit den Khalkha-Mongolen verwandt ist. Sie leben vor allem im Norden der Mongolei, in der russischen Republik Burjatien rund um den Baikalsee und in kleineren Gruppen in der Inneren Mongolei (China).
Ihre Vorfahren waren Stämme wie Bayyrku und Kurykan, die schon in der Xiongnu-Zeit im Baikalgebiet lebten. Historisch gehörte dieses Gebiet zur Mongolei, bis es im 17.–18. Jahrhundert durch Verträge an Russland angeschlossen wurde.
Die Burjaten sind traditionell nomadische Viehzüchter und folgen dem tibetischen Buddhismus mit schamanistischen Elementen. Im 20. Jahrhundert litten sie unter starken Repressionen: In den 1930er-Jahren wurden Klöster zerstört und Tausende Burjaten während Stalins Säuberungen getötet.
Heute pflegen die Burjaten ihre mongolische Kultur, Sprache und Religion, insbesondere in der Republik Burjatien, die seit 1992 Teil der Russischen Föderation ist.







