Wichtigste buddhistische Tempel und Klöster der Mongolei
1. Gandan-Kloster (Gandantegchinlen Khiid), Ulaanbaatar
Das Gandan-Kloster ist das bedeutendste und größte Kloster der Mongolei und das spirituelle Zentrum der Hauptstadt Ulaanbaatar. Es wurde 1838 gegründet und war in den 1930er Jahren das einzige Kloster, das während des kommunistischen Regimes teilweise weiterfunktionieren durfte.
1938 wurde es jedoch geschlossen, 1944 auf Antrag hochrangiger Mönche wiedereröffnet und seit der Demokratischen Revolution 1990 ist es wieder frei zugänglich.
Heute beherbergt es rund 150 Mönche und ist ein zentraler Ort der Andacht. Jeder Mongole besucht das Kloster mindestens einmal im Jahr, um dem imposanten Migjid Janraisig, einer 26,5 Meter hohen Statue des Bodhisattva Avalokiteshvara, Respekt zu zollen.
2. Erdenezuu-Kloster, Kharkhorin (Karakorum)
Das Kloster Erdenezuu wurde 1586 vom heiligen Fürsten Avtai Sain Khan auf den Ruinen der alten Hauptstadt Karakorum gegründet. Das Kloster war zu seiner Blütezeit das wichtigste religiöse, intellektuelle und kulturelle Zentrum der Mongolei.
Während der kommunistischen Säuberungen der 1930er-Jahre wurden zahlreiche Tempel zerstört. Erhalten geblieben sind drei Tempel sowie die berühmte rechteckige Klostermauer mit ihren 108 Stupas.
1947 wurde das Kloster in ein Museum umgewandelt, jedoch nach 1990 wieder als Ort religiöser Praxis geöffnet.
Heute ist Erdenezuu wegen seiner antiken Architektur, zahlreicher Exponate und seiner historischen Bedeutung das älteste buddhistische Kloster der Mongolei und ein Höhepunkt für jeden Reisenden.
3. Amarbaysgalant-Kloster, Selenge-Aimag
Das Kloster Amarbaysgalant („Kloster der friedvollen Freude“) liegt malerisch im Tal nördlich von Sant Sum. Es wurde im 18. Jahrhundert im Auftrag des Mandschu-Kaisers Enkh Amgalan errichtet, um dem Ersten Bogd Gegeen Zanabazar, dem bedeutendsten Künstler und geistigen Führer der Mongolei, gewidmet zu sein.
Der Bau dauerte fast 16 Jahre, insgesamt wurden über 50 Tempel errichtet. Während der stalinistischen Repressionen wurden viele Gebäude und Statuen zerstört, jedoch blieben 28 Tempel erhalten.
Seit 1943 steht die Anlage unter Schutz, und 1996 wurde sie als Teil der Kulturlandschaft in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Heute leben zwischen 7 und 90 Jahre alte Mönche im Kloster, das schrittweise restauriert wurde und erneut ein bedeutender Ort spiritueller Praxis ist.
4. Khamriin Khiid, Dornogovi-Aimag
Das Khamriin-Khiid-Kloster wurde in den 1820er Jahren vom berühmten Mönch, Dichter, Künstler und Heiligen Danzanravjaa gegründet. Der charismatische Gelehrte schuf hier ein spirituelles, kulturelles und künstlerisches Zentrum in der Gobi-Wüste.
Zum Kloster gehörten:
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eine öffentliche Schule
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ein Theater
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eine Bibliothek
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das erstmals gegründete mongolische professionelle Theater („Namtar duulakh datsan“)
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sowie ein Kinderkolleg, das weltliche Bildung anbot
Zu seiner Blütezeit verfügte das Kloster über mehr als 80 Tempel und über 500 Lamas. Während der religiösen Säuberungen der 1930er-Jahre wurde es vollständig zerstört. In den letzten Jahren wurden mehrere Zeremonientempel und Denkmäler rekonstruiert, und heute leben wieder etwa zehn Lamas auf dem Klostergelände.
Khamriin Khiid ist auch eng mit dem künstlerischen Schaffen Danzanravjaas verbunden, darunter:
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die fünf transzendenten Buddhas
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das Sojabohnen-Alphabet
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das mongolische Nationalsymbol Soyombo
Viele Pilger besuchen den Ort wegen seiner starken spirituellen Energie, insbesondere den nahegelegenen „Energiezentrum“-Bereich der Gobi.
5. Aglag Buteeliin Khiid (optional ergänzbar)
Falls gewünscht, kann ich noch weitere berühmte Klöster hinzufügen wie:
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Aglag Buteeliin Khiid (Zanabazars Rückzugsort)
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Tuvkhun-Kloster
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Shankh-Kloster
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Manzushir-Kloster







