Die Mongolische Eisenbahn – Geschichte, Entwicklung & Bedeutung
Die Anfänge (1938–1955)
Die Geschichte der mongolischen Eisenbahn beginnt im Jahr 1938 mit dem Bau der ersten Bahnstrecke des Landes.
Diese 43 Kilometer lange Linie verband Ulaanbaatar mit Nalaikh und diente vor allem dem Transport von Kohle aus der Nalaikh-Kohlemine.
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Bedeutung von Infrastruktur weiter zu. Deshalb wurde 1946 ein Abkommen zwischen der Sowjetunion und der Mongolei zur Gründung eines gemeinsamen Eisenbahnunternehmens geschlossen.
Im Rahmen dieser Vereinbarung entstanden:
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1949: 400 km neue Bahnstrecke von Naushki (Russland) nach Ulaanbaatar
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1955: 700 km Strecke von Ulaanbaatar nach Zamiin-Uud an der chinesischen Grenze
Diese neue Linie bildete die Transmongolische Eisenbahn, die die Mongolei erstmals direkt mit Russland und China verband.
Ausbildung für Eisenbahnpersonal
Um den Betrieb sicherzustellen, wurden neue Ausbildungszentren geschaffen:
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1951 – Gründung des Industriekomplexes für Eisenbahnberufe
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1953 – Eröffnung der Eisenbahntechnischen Schule
Zwischen 1952 und 1957 absolvierten über 3500 Fachkräfte diese Einrichtungen.
Die feierliche Eröffnung der Eisenbahnstrecke Ulaanbaatar – Zamiin-Uud fand am 31. Dezember 1955 statt; bereits am 1. Januar 1956 wurde das Projekt offiziell weltweit bekanntgegeben.
Wachstum zur Transmongolischen Hauptader
Aus einer kleinen Strecke mit nur wenigen Bahnhöfen entwickelte sich in 80 Jahren ein wichtiges internationales Verkehrsnetz. Heute umfasst die mongolische Eisenbahn:
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78 Bahnhöfe
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Über 1950 Kilometer Streckennetz
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Der Bahnhof Ulaanbaatar als größter Knotenpunkt
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1200 Kilometer Hauptstrecke (ohne Kreuzungen), integriert in das Transsibirische Eisenbahnsystem
Moderne Bedeutung
Die Eisenbahn ist heute ein zentraler Bestandteil der mongolischen Infrastruktur:
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3,5 Millionen Passagiere jährlich
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18,8 Millionen Tonnen Fracht pro Jahr
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Im Jahr 2010 verkehrte der bisher längste Zug des Landes – ein Güterzug mit 80 Containerwagen







